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Bettwäsche wechseln: Wie oft sollte die Bettwäsche gewechselt werden?

Bettwäsche wechseln - wie oft?

Um das Wachstum von Milben und Bakterien zu verhindern, wird empfohlen, die Bettwäsche regelmäßig zu wechseln, Beim Schlafen geben wir bis zu einem Liter Feuchtigkeit (Schweiß) ab und verlieren Hautschuppen sowie Haare. Unter diesen Bedingungen fühlen sich auch Bakterien, Milben und Pilze wohl, daher ist es wichtig, die Bettwäsche alle zwei bis drei Wochen zu wechseln. 

Die Regel alle 2 bis 3 Wochen die Bettwäsche zu wechseln ist aber nicht allgemein gültig und kann nicht für alle Personen gelten. So ist es für manche Menschen ratsam die Bettwäsche wöchentlich zu tauschen. Dazu zählen folgende Personen:

  • Allergiker
  • Nacktschläfer
  • Säuglinge
  • bettlägerige Personen
  • stark schwitzende Personen
  • Personen, bei denen eine Krankheit abklingt oder länger andauert 
  • Wenn ein Haustier öfter mit im Bett liegt 

Bettwäsche wechseln nach Jahreszeit

Weil im Sommer die Temperaturen höher sind, schwitzen wir mehr. Die Körperausdunstungen und dazu eine höhere Luftfeuchtigkeit sind ideale Bedingnungen für Bakterien und Milben. Daher ist es ratsam, die Bettwäsche etwas öfter zu wechseln. Dieses gilt auch für Personen, die generell viel schwitzen.

Allergiker und Asthmatiker sollten wöchentlich ihre Bettwäsche wechseln

für Allergiker:innen kann ein wöchentlicher Wechsel ratsam sein. Hausstaubmilben, Staubpartikel und auch Pollen können bei diesen Personen zu größeren gesundheitlichen Beschwerden führen. Hausstauballergiker reagieren besonders empfindlich auf zu lange benutzte Bettwäsche. Bei ihnen wird sich ein Rythmus für den Austausch der Bettwäsche nach eigenen Erfahrungswerten richten. 

Bettwäsche wechseln bei Krankheit

Spätestens wenn die Symtome abklingen oder eine Erkältung überstanden ist, sollten Sie die Bettwäsche wechseln, um eine erneute Ansteckungen zu vermeiden. Sollte die Krankheit länger andauern oder auch bei bettlägerigen Personen ist ein Wechsel der Bettwäsche auch zwischendurch ratsam. Grundsätzlich ist bei Krankheit ein wöchentlicher Austausch der Bettwäsche sehr zu empfehlen. Ihre Bettwäsche sollte vorzugsweise bei mindestens 60 Grad Celsius gewaschen werden.

Wann sollte die Bettwäsche auch gewechselt und gewaschen werden

Ein Frühstück im Bett ist eine schöne Art den Tag zu beginnen. Aber es kann schon mal vorkommen, dass etwas Kaffee oder Marmelade die Bettwäsche verziert. Auch dem Kleinkind kann beim Schmusen mal ein Mallheur passieren, oder ein Haustier hetzt im Übermut mit verschmutzten Pfoten über das Bett. Bei sichtbaren Verschmutzungen sollte die Bettwäsche gewechselt und gewaschen werden, um nicht Bakterien und Milben neue Brutstätten zu bieten.

Bettwäsche wechseln – für Hygiene und Wohlbefinden

Wie häufig Sie also die Bettwäsche wechseln sollten für möglichst hygienisches Schlafen, erfahren Sie hier. Ein Zeitraum von 2 bis 3 Wochen wird allgemein empfohlen. Sie schlafen gerne nackt ? In diesem Falle sollten Sie Ihre Bettwäsche eher etwas öfter wechseln, da hier die Haut in direkten Kontakt zur Bettwäsche kommt. Hier ist die Empfehlung, die Bettwäsche einmal pro Woche zu wechseln. Menschen, die Probleme mit Hautunreinheiten oder schnell fettenden Haaren haben, sollten den erwähnten Rhythmus zum Tausch ihrer Bettwäsche auf jeden Fall einhalten und den Kopfkissenbezug sogar lieber öfter tauschen.

Warum es wichtig ist, Ihre Bettwäsche regelmäßig zu wechseln?

Damit Milben, Pilze und Bakterien sich nicht zu stark vermehren - und das kann schneller als gedacht geschehen.
Unter feuchtwarmen Bedingungen fühlen sich Bakterien, Pilze und Milben wohl – und können sich vermehren. Dadurch kann es sogar zur Beeinträchtigung der Gesundheit kommen. Aber auch die Jahreszeit, Raumtemperatur und persönliche Schlafgewohnheiten sollten beachtet werden. Zum Beispiel im Sommer bei großer Hitze kann ein wöchentlicher Wechsel sinnvoll sein, wogegen im Winter der Abstand wieder etwas größer sein kann. Der Grund dafür liegt darin, dass während der kalten Jahreszeit die Temperatur im Schlafzimmer​​​ sinkt ​und viele Personen dann während der Nachtruhe weniger schwitzen. Doch selbst wenn wenig geschwitzt wird, gibt der Körper Feuchtigkeit (Schweiß) ab. Auch schon durch das Ausatmen wird Feuchtigkeit abgegeben. Allergiker oder Personen, welche ständig nachts stark schwitzen, sollten besser ihre Bettwäsche wöchentlich oder allerspätestens alle zwei Wochen austauschen.

Was passiert, wenn die Bettwäsche sehr selten gewechselt wird?

Wechselt jemand seinen Bezug nicht häufig genug- zum Beispiel länger als drei Monate -führt dies zuallererst zu einer unsauberen Umgebung. Aber auch das Risiko, eine günstige Umgebung für z.B. Milben zu schaffen, wächst. Die Ausscheidungen dieser kleinen Schädlinge können in ungünstigen Fällen bei manchen Personen Allergien oder Asthma auslösen.

Ein Tipp:

Seidenbettdecken werden von Milben nicht sehr geschätzt, sind milbenabweisend. An kalten Wintertagen kann man seine Bettwäsche oder sogar die Matratze schockfrosten. Dabei sterben die kleinen Viecher ab. Kleinere Kissen oder Kuscheltiere können auch im Gefrierschrank gefrostet werden.

Wie wäscht man Bettwäsche

In erster Linie hängt dies vom Material Ihrer Bettwäsche ab. Achten Sie auf jeden Fall auf das jeweilige Pflegetikett des Herstellers. Weil Wärme und Feuchtigkeit ideale Brutstätten für Milben, Bakterien und Keime sind, ist es ratsam, beim Kauf von Bettwäsche darauf zu achten, dass diese mit mindestens 60° C gewaschen werden kann.

Bettwäsche im Trockner die Feuchtigkeit entziehen

Im Winter sind Trockner ideal, um schnell wieder saubere und trockene Bettwäsche zu haben. Es ist aber nicht jedes Material für den Trockner geeignet. Seersucker-, Microfaser- oder Seidebettwäsche werden am besten an der frischen Luft getrocknet, wogegen reine Baumwolle, Leinen oder Biber normalerweise ohne Probleme trocknergeeignet sind. Aber auch hier gibt es natürlich Ausnahmen. Beachten Sie in jedem Fall das Pflegetikett. Das Quadrat mit Kreis ist das Trocknen-Symbol. Ist dieses Symbol mit einem X durchgestrichen, sollte die betreffende Bettwäsche nicht in den Trockner. Ein Punkt im Kreis bedeutet, dass die Bettwäsche bei niedriger Temperatur im Trockner getrocknet werden darf.

Tipps zu Bettwäsche waschen

  • Durch Wäschestärke bekommt die Bettwäsche mehr Griffigkeit und Frische
  • Geben Sie etwas Essig ins Weichspüler Fach, wird die Bettwäsche weicher. Keine Angst, der Essiggeruch verflüchtigt sich beim Waschen.
  • Flecken bekommen Sie auch bei niedrigeren Temperaturen durch eine Vorbehandlung mit Gallseife aus Ihrer Bettwäsche
  • Um Materialbeschädigungen zu vermeiden, ist es ratsam, Reißverschlüsse oder Knöpfe vor dem Waschgang zu schließen.

Fazit: Für einen gesunden und angenehmen Schlaf regelmäßig die Bettwäsche wechseln

Weil wir einen großen Teil unserer Zeit im Bett verbringen, hinterlassen wir dort auch Spuren. So geben wir Schweiß, Haar und Hautschuppen an die Bettwäsche ab und schaffen für Milben und Bakterien ein perfektes Umfeld. Um in einem hygienisch sauberen Bett zu schlafen, sollte im Normalfall spätestens alle zwei bis drei Wochen die Bettwäsche gewechselt werden. Aber selbstverständlich gibt es auch hier keine für die Allgemeinheit gültige Regel. So sind das eigene Empfinden, die eigene Erfahrung und die persönlichen Umstände wichtig. 

Auch Bettdecke und Kissen brauchen regelmäßige Pflege

Achten Sie auch darauf, Ihre Bettdecken und Kissen regelmäßig auszulüften. Die beste Lösung ist dabei, Ihre Bettdecken und Kissen an einem schattigen Platz zu lüften. Bitte direkte Sonneneinstrahlung vermeiden.